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Open Air Festival

Wassermusik 2012

Sommer-Open-Air-Festival

20.07.2012 - 12.08.2012

Nach dem Thema „Wüste“ im Jahr 2011 werden 2012 im Rahmen des Wassermusik-Sommer-Open-Air-Festivals wieder musikalische Phänomene präsentiert, die ihre Existenz einer ozeanischen Verbindung verdanken: Unter dem Titel Süd-Süd geht es um Stilistiken, die aus dem Kulturaustausch „unterhalb“ der europäisch-kolonialen Einflusssphäre bzw. der anglo-amerikanischen Pop-Hegemonie entstanden sind.

Dazu zählt die Champeta-Musik, die aus der Begeisterung von Musikern der kolumbianischen Karibikküste für westafrikanische Highlife-Platten hervorgegangen ist, der Chutney der indisch-stämmigen Bevölkerung Trinidads, der ostafrikanische Taarab, der aus der Verknüpfung indischer, arabischer und afrikanischer Stilistiken entstanden ist, oder auch der äußerst fruchtbare Austausch zwischen Kuba und Westafrika.

Das Filmprogramm zur Wassermusik ergänzt die Konzerte der jeweiligen Abende: Neben Dokumentationen zu den musikalischen Genres, den Musikern selbst oder ihren Herkunftsregionen werden Spielfilme gezeigt, die Parallelen zum Musikprogramm verfolgen. Im Freiluftkino lassen sich Geschichten erleben, die an der kolumbianischen Karibikküste, auf Trinidad, in Sansibar, West- oder Ostafrika ihren dramatischen Mittelpunkt haben.

Seit 2008 verhandelt Wassermusik auf der Dachterrasse des Hauses der Kulturen der Welt jeden Sommer Themen rund ums Wasser. Dazu zählten bisher u.a. Tiki, Seefahrerlieder, Surf-Musik, Hafenstädte und Flüsse. Dabei traten Lee Perry, The Mighty Sparrow, Mohamed Mounir, Juana Molina, zeitkratzer und The Surfaris u.a. auf. Bei Regenwetter steht die Ausstellungshalle des Hauses als alternativer Veranstaltungsort zur Verfügung. Die vierte Festivalausgabe 2011 war die bisher erfolgreichste: Rund 10.000 Besucher erlebten Filme, Lesungen mit Raúl Zurita und Abdelwahab Meddeb sowie Konzerte von Khaled, Tinariwen, Giant Sand, Amadou & Mariam und vielen anderen.

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